Am Samstag den 09.10.2010 hat die FF-Pettneu an der großen Katastrophenübung im Arlbergstraßen bzw. Eisenbahntunnel teilgenommen.
Bei der Übung wurde der Fall angenommen, dass es mit einem mit 180 Fahrgästen besetzten Zug zu einem Zwischenfall kommt. Die „Reisenden“ konnten in die neuen Rettungswege und den unterirdischen Aufenthaltsraum flüchten. Anschließend wurden sie mit Einsatzfahrzeugen und einem Rettungszug von der Vorarlberger und Tiroler Seite des Tunnels „gerettet“. Positive Bilanz der Einsatzleiter. Nach der Übung zogen die Einsatzleiter eine durchwegs positive Bilanz. Der Projektleiter für die sicherheitstechnische Nachrüstung des Bahntunnels, Karl Hartleitner, hofft, dass solche Übungen künftig regelmäßig stattfinden können. Wenn eine Rettung im Ernstfall so verlaufe, würde man die bestmögliche Sicherheit bieten.Der vierzehn Kilometer lange Straßentunnel und der nahezu parallel verlaufende Eisenbahntunnel mit zehn Kilometer Länge stellen die einzig ganzjährig befahrbare innerösterreichische Ost-West-Verbindung zwischen Vorarlberg und Tirol dar.
?Täglich fahren rund 7.100 Fahrzeuge durch den Straßentunnel. Durch den Eisenbahntunnel sind es täglich bis zu 90 Züge mit rund 4.000 Passagieren. Im März 2008 ging mit acht Flucht- und Rettungswegen als Querverbindung zwischen den beiden Tunnels ein neues Sicherheitskonzept in Betrieb. Die beiden Tunnel liegen zwischen 160 und 310 Meter voneinander entfernt, der reale Höhenunterschied liegt bei bis zu 35 Meter.

Quelle: ORF Vorarlberg

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